Über das Druckgrafische Museum in Weimar

Das druckgrafische Museum wird vom gemeinnützigen Verein »Pavillon-Presse Weimar« betrieben und finanziert sich durch Spenden, Mitgliederbeiträge, Eintrittsgelder und die freundliche Unterstützung der Stadt Weimar.

Der Trägerverein gründete sich 1990 aus der Bürgerbewegung der DDR heraus mit der Aufgabe »den materiellen Verfall aufzuhalten und die Intention dieses Ortes für die Wiederbelebung des Stadtquartiers in einer zukünftigen Kulturstadt aufzunehmen.« 

Der Rokoko-Pavillon (im Volksmund auch Goethe-Pavillon genannt) in unmittelbarer Nähe, gab dem Museum seinen Namen. Im Umfeld arbeitete die Hofbuchdruckerei und seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich das Gelände um die heutige Pavillon-Presse zu einem Verlags- und Druckerei-Standort, in dem bis zur Wende gearbeitet wurde. Nach Abbrüchen der Industrieanlage sowie der Sanierung eines der ältesten erhaltenen Häusers der Stadt, arbeitet das Museum nun seit 1992. Mit den Maschinen, Werkzeugen und der Literatur der Buchstaben-Bibliothek werden grafische Verfahren und über 500 Jahre Druckkunst belegt und am Leben gehalten.