Ausstellung: 85 Jahre Knabe Verlag Weimar

Unter dem Titel »Vom bunten Spielzeugdorf zum Drachen Emil« findet in der ersten Jahreshälfte 2018 eine Ausstellung zum Weimarer »Knabe Verlag« statt. Besonders die bunt illustrierten Halbleinen-Bücher der »Knabes Jugendbücherei« waren in der DDR jedem ein Begriff. Aber auch nach seiner Wiederbegründung 2007 bleibt der Verlag seiner Vergangenheit treu und veröffentlicht authentische Reprints, farbenfrohe Bilderbücher und spannende Romane für Kinder- und Jugendliche made in Weimar. Anlässlich von 85 Jahren Knabe Verlag in Weimar findet auf dem Museumsboden der Pavillon-Presse eine Ausstellung statt, die Sie auf eine Reise durch die turbulente Geschichte des Verlags einlädt. Von den Gründungstagen bis hin zu den aktuellsten Novitäten vermitteln Verlagskorrespondenzen, Gemälde, Originalillustrationen, Memorabilien und natürlich allerhand ausgestellte Bücher ein Bild vom verlegerischen Alltag und Schaffen des Knabe Verlags. Weiterlesen

Ausstellung: Bleisatz-Schriftmuster

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts florierte das Geschäft mit Bleisatzschriften wie nie zuvor. Aus kleinen Familienbetrieben zur Schriftproduktion wurden Großkonzerne mit hunderten Mitarbeitern und die gestalterische Bandbreite der gleichzeitig erhältlichen und eingesetzten Schriftentwürfe vergrößerte sich rasant. Die Schriftgießereien versuchten sich dabei mit immer aufwändigeren und voluminöseren Schriftmustern gegenseitig zu übertrumpfen. In der neuen Buchstaben-Bibliothek der Pavillon-Presse – einer neuen Fachbibliothek für Schrift und Typografie – sammeln wir Schriftmuster aller Art. Die aktuelle Ausstellung »Bleisatz-Schriftmuster« präsentiert ab dem 1. Mai einige interessante Schätze aus der Schriftmuster-Sammlung der Pavillon-Presse und gibt einen Überblick über die sich fortlaufend wandelnden Schriftstile und -anwendungen im 19. und 20. Jahrhundert.Weiterlesen

Ausstellung: Leselernschriften – Hand- und Druckschriften aus über 100 Jahren Schulausbildung

20. Februar bis 21. April 2017

Diese Ausstellung zeigt anhand von Lehr­materialien und Anwendungs­bei­spielen die wechsel­volle Entwicklung der Lese­lerns­chriften im deutsch­sprachigen Raum vom 19. Jahr­hundert bis heute. Von alt­deutschen Hand- und Druck­schriften spannt sich dabei der Bogen bis zu den lateinischen Hand- und Schul­buch­druck­schriften der Gegenwart.

Die Sonderausstellung war bereits im vergangenen Oktober zu sehen und wird nun erneut im Haus gezeigt.

Ausstellung: Hochdruck? Tiefdruck? Flachdruck?

7. November bis 23. Dezember 2016

Mit einer neuen Ausstellungs­reihe soll Wissen zu druck­grafischen Techniken vermittelt werden. Begonnen wird mit dem Holz­stich, einer Technik, die im 19. Jahrhundert für die Reproduktion von Bildern in hohen Auflagen weiter entwickelt wurde. Aus unserer Sammlung werden Holz­stiche in Büchern und original­grafische Arbeiten von Werner Klemke, Egbert Herfurth, Karl-Georg Hirsch, Christa Jahr und vielen anderen gezeigt. Dazu vermitteln Druck­stöcke und Werk­zeuge einen Einblick in die Kunst des Holzschnitts.

Ausstellung: Leselernschriften – Hand- und Druckschriften aus über 100 Jahren Schulausbildung

10. Oktober bis 4. November 2016

Diese Ausstellung zeigt anhand von Lehr­materialien und Anwendungs­bei­spielen die wechsel­volle Entwicklung der Lese­lerns­chriften im deutsch­sprachigen Raum vom 19. Jahr­hundert bis heute. Von alt­deutschen Hand- und Druck­schriften spannt sich dabei der Bogen bis zu den lateinischen Hand- und Schul­buch­druck­schriften der Gegenwart.

Ausstellung: Weimarische Radierschule (1830–1860)

4. April bis 24. Juni 2016

Der im Malsaal des Weimarischen Hoftheaters beschäftigte Carl Wilhelm Holdermann (1783–1852) scharrte die Künstler Friedrich Preller, Sixtus Armin Thon, Carl Hummel, Christian Schuchardt und andere um sich und regte zum gemeinsamen Radieren an. Die Drucke dieser »Weimarischen Radierschule« erfolgten in der in Nachbarschaft befindlichen Kolbeschen Druckerei. Wir zeigen Portraits und Landschaften aus unserer Sammlung.

Ausstellung: Ausgeschnitten und aufgeklebt – Über den Umgang mit Schrift in der DDR

4. Juli bis 26. August 2016

Von der Antiqua über die Grotesk bis hin zu Fraktur und Rotunda: Der Umgang mit Schrift war in der DDR mannigfaltig. Schrift wurde geschrieben, gezeichnet, gemalt, gesetzt – und geschnitten und geklebt. Gebrauchsgrafiker wie Klaus Wittkugel, Werner Klemke, Albert Kapr, Axel Bertram oder Sonja und Gert Wunderlich, die das visuelle Erscheinungsbild der DDR maßgeblich mitprägten, versuchten trotz materieller Engpässe und zuweilen staatlicher Bevormundung ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Pavillon-Presse zeigt Alltagsdrucksachen wie Plakate, Bücher, Magazine und Schilder aus vierzig Jahren DDR-Geschichte, die von der Vielfalt im Umgang mit Schrift zeugen.

Ausstellung: Durch die Zeitung gehen – Geschichte der Weimarer Tageszeitung

ab 25. September 2015

Ausstellung der Sammlung Herbert Schachtschabel.

Zugang im Palais Schardt zu den Öffnungszeiten, Führung mit Druckvorführung nach Information in der Tageszeitung.

In Zusammenarbeit mit der Sammlung Herbert Schachtschabel werden Dokumente der Weimarer Zeitungsgeschichte aufgrund bedeutender Jubiläen (260 Jahre Tageszeitung, 70 Jahre TLZ) am Druckstandort während des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt.