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Pavillon-Presse Weimar
  • Willkommen in der Pavillon-Presse, dem druckgrafischen Museum in Weimar

    Die Pavillon-Presse bewahrt in einem der ältesten erhaltenen Häuser der Stadt Zeugnisse der für Weimar identitätsstiftenden Kulturtechniken des Schreibens, Lesens und Druckens. Mit Druckformen, Schriften und vielen betriebsfähigen Maschinen aus mehreren Jahrhunderten sowie einer einzigartigen Fachbibliothek vermittelt das Museum in vielfältiger Weise kulturelle Bildung. Das Handwerk der grafischen Druckverfahren wird bewahrt, genutzt und vorgeführt. Die ständig stattfindenden Sonderausstellungen, Führungen, Workshops und Tagungen ergänzen das Programm und machen die Pavillon-Presse zu einem immer beliebteren kulturellen Treffpunkt.
  • Reguläre Öffnungszeiten:

    montags: 13 bis 17 Uhr
    freitags: 13 bis 17 Uhr
    sowie nach Absprache

    Adresse:

    Pavillon-Presse
    Scherfgasse 5, 99423 Weimar
    Details

  • Anstehende Veranstaltungen

    • 07 Oktober 2022 12:00 Bis 13:00
      Einstündige Führung durch die Pavillon-Presse mit Erklärungen zur Entwicklung der Druckkunst seit Johannes Gutenberg. 
    • 14 Oktober 2022 17:30 Bis 18:30
      Nachts im Museum. Das besondere Erlebnis. Wir öffnen das Museum nur für Sie am Abend und absolvieren unsere einstündige Hausführung mit Laternen. 
      Keine Abendkasse. Die Führung muss vorab hier gebucht werden: https://tickets.pavillon-presse.de
    • 15 Oktober 2022 Bis 16 Oktober 2022
      Ein Wochenend-Workshop in der Pavillon-Presse Weimar mit Workshop-Leiter Tobias-David Albert
      Anders als bei Typografie ist ein in Stein oder Holz geschnittener Buchstabe ein dreidimensionales Objekt, bei dem sich Licht und Schatten lebendig erleben lassen. Die klassische Technik von Buchstaben in Holz oder Stein zu schneiden ist ein V-Schnitt. Die Besonderheit von Holz im Vergleich zu Stein ist seine sehr warme Erscheinung. Außerdem läßt das Material überall finden. Es verlangt aber im Gegensatz zum Stein besondere Aufmerksamkeit, da vor allem mit der Maserung gearbeitet werden sollte.
      Die Capitalis lässt sich wunderschön mit dem Holzschnitt verbinden aber auch alle andern Schriftformen wie Textura, Fraktur, Unziale oder Serifenlose, etc.. 
      Mit leicht zu bearbeitenden Laubholz (Birke, Ahorn oder Buche) möchte ich erste Schritte in dieser Technik mit den Teilnehmern erarbeiten. Zunächst werden Formen geschrieben oder gezeichnet. Danach werden diese für den V-Schnitt vorbereitet. Anhand von 1–3 Buchstaben kann man das Prinzip des V-Schnittes verstehen. Darüber hinaus bekommt man durch diese Arbeit eine gute Vorstellung von dreidimensionalen Buchstabenformen im allgemeinen.
      Außerdem wird Literatur zum weiter lernen vorgestellt. Neben einem Kerbschnittmesser für jeden Terilnehmer stehen weitere Werkzeuge zum probieren zur Verfügung. Zum Arbeiten mit den Messern gehört etwas Grundwissen, um die Werkzeuge scharf zu halten. Um eine Inschrift abzuschließen, ist Wissen zu Holz, Farben und Ölen nötig, auch dazu einige Vorschläge.


      Tobias-David Albert (*1978) studierte Visuelle Kommunikation an der Fakultät Gestaltung in Wismar sowie Schriftgestaltung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (bei Fred Smeijers). Zwischen 2012–2017 lehrte er an der Fakultät Gestaltung, Wismar, und seit 2017 lehrt er an der Burg Giebichenstein, Halle. Tobias-David bewegt sich an den Schnittstellen zwischen Kalligrafie, Lettering und Type-Design und hat viele individuelle Buchstabenformen für Postkarten, Etiketten, Ladenschilder, Glaswaren, Grabsteine und ähnliches geschaffen. Er wendet eine breite Palette von Techniken wie Zeichnen, Schnitzen und Gießen an und arbeitet mit Materialien wie Holz, Glas und Metall.
      Wann: 15. Oktober 2022 (10 Uhr) bis  16. Oktober 2022 (circa 14 Uhr)
      Wo: Museumsboden der Pavillon-Presse Weimar
      Teilnehmerzahl: Mindestes 8, maximal 10.
      Anmeldung über unseren Ticket-Shop unter https://tickets.pavillon-presse.de oder über das folgende Formular.  
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    • 21 Oktober 2022 17:30
      Nachts im Museum. Das besondere Erlebnis. Wir öffnen das Museum nur für Sie am Abend und absolvieren unsere einstündige Hausführung mit Laternen. 
      Keine Abendkasse. Die Führung muss vorab hier gebucht werden: https://tickets.pavillon-presse.de
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